Die örtliche Presse veröffentlichte nach dem Theater-Gastspiel folgende Kritik:

STRALSUND (Dr.Joachim Giehm)

Der Kinder- und Jugendcircus Ostsee"O"lini der Arbeiterwohlfahrt präsentierte sich vor wenigen Tagen im voll besetzten Stralsunder Theater mit einer Show ganz eigener Art: Eine überraschend professionelle Mischung aus Artistik, Tanz und Musik, dargeboten in einer Vielzahl und Vielfalt origineller, farbenprächtiger und in jedem Detail geschmackvoller Kostüme, entworfen und genäht von Silke Milbredt.Etwa 25 Kinder und junge Mädchen im Alter von sechs bis 18 Jahren agierten auf der Bühne als Tänzer und Akrobaten. Sie jonglierten, ließen Teller auf langen Stäben kreisen und beherrschten das Einrad ebenso wie den Tanz mit der Maske.Das Motto des Abends – „BILDER EINER AUSSTELLUNG – EIN ARTistICAL FÜR GROSS UND KLEIN" (frei nach Mussorgski in den Arrangements von Peter Thomä und Hagen Währ) – wurde auf eindrucksvolle Weise künstlerisch in Szene gesetzt.Die Angebote auf der Bühne eröffneten große Freiräume für die Fantasie des Zuschauers, diese Bilder frei zu assoziieren und sich dazu in Beziehung zu setzen.Musikalisch wurde die Show getragen von der Band „line one´s pocket" mit den Vollblutmusikanten Peter Thomä (keyboard), Hagen Währ (keyboard) und Ralf Schmid (drums). Die Band wurde unterstützt von den Sängern Anke Böschow und Günter Keidel, deren eigenständige Musikalität aufhorchen ließ.Inszeniert und choreografiert hat dieses ARTistICAL Manuela Reim, die als Tänzerin und Akrobatin auf der Bühne präsent war.Ihr besonders gebühren Lob, Achtung und Anerkennung, ist es doch eine grandiose Leistung, mit Amateuren eine thematisch und künstlerisch so eindrucksvoll in sich geschlossene Show auf die Beine zu stellen, die Jung und Alt begeisterte. Der Kinder- und Jugendcircus verdient nicht nur Anerkennung und Respekt, er bedarf der kulturpolitischen Beachtung ebenso wie der öffentlichen Aufmerksamkeit und Förderung.